Um einen rauchfreien Betrieb des offenen Kamins zu gewährleisten ist sicherzustellen, dass der Feuerstelle ausreichend Verbrennungsluft zugeführt wird und dass diese durch die Feuerungsöffnung von außen in den Feuerraum eintritt. Dabei verhält sich diese Luft wie ein „Schutzschirm“ vor der Feuerungsöffnung und verhindert wirkungsvoll das Austreten von Verbrennungsgase in den Aufstellungsraum hinein.

Beim Betreiben des offenen Kamins entsteht im Schornstein, bedingt durch die Abgastemperatur ein Auftrieb, der im Aufstellungsraum einen entsprechenden Unterdruck verursacht. Die Außenluft versucht nun diesen Unterdruck auf dem Weg des geringsten Widerstandes auszugleichen. Hierbei strömt ein Teil der Außenluft durch die allgemeinen Undichtigkeiten des Baukörpers nach, beispielsweise durch undichte Fenster und Türen. Das zur sicheren Funktion des offenen Kamins erforderliche restliche Luftvolumen ist durch eine zusätzlich anzulegende Außenluftleitung heranzuschaffen.

Tritt die Verbrennungsluft über einen separaten Luftweg direkt in den Feuerraum ein, ist dieser „Schutzschirm“ aufgehoben und die Rauchgasbelästigung ist im Aufenthaltsbereich von Personen vorprogrammiert.







Druckbare Version